Realistischer Cover-Entwurf von Was man Kindern niemals antun darf
Vorderseite, Entwurf
Rueckseiten-Entwurf von Was man Kindern niemals antun darf
Rückseite, Entwurf

Worum es geht

Ein Kind muss nicht geschlagen werden, um verletzt zu werden. Manchmal genügt es, wenn es lernt, dass Liebe zu einem Elternteil Verrat am anderen bedeutet.

Michael Renninger glaubte lange, die Wahrheit müsse nur vollständig genug dokumentiert werden. Also schrieb er mehr, erklärte dringlicher und kämpfte härter. Währenddessen wurden aus Gesprächen Schriftsätze, aus Schutzbehauptungen jahrelange Verfahren – und aus regelmäßigen Begegnungen mit seinen Kindern schließlich Schweigen.

Doch dieses Buch ist keine Abrechnung. Es ist das Protokoll eines Vaters, der auch seine eigenen Fehler offenlegt: zu lange Nachrichten, unbewiesene Unterstellungen, falsche Worte, zu viel Druck und den naiven Glauben, Recht haben und ein Kind schützen seien dasselbe. Es zeigt, was Kinder niemals tragen dürfen – und was Eltern, Anwälte, Jugendämter, Gerichte und Gutachter früher tun müssen, bevor aus einem Konflikt ein Kontaktabbruch wird.

Dokumentiert aus der Perspektive eines Vaters – mit Quellen, Gegenperspektiven und unbequemen eigenen Fehlern. Keine Rechtsberatung, keine Diagnosen, keine Ergebnisversprechen. Alle Personen und Orte sind anonymisiert.

Was Leserinnen und Leser mitnehmen

Warnsignale früher erkennen

Loyalitätsbotschaften, Botenrollen und Eskalationsmuster verstehen, bevor sie sich verfestigen.

Wirksamer kommunizieren

Die eigene Wirkung realistisch einschätzen: kurz, sachlich, kindbezogen statt dringlich und endlos.

Fakten von Behauptungen trennen

Mit der Belegleiter sauber unterscheiden: dokumentiert, bewertet, behauptet, erinnert.

Anwälte und Institutionen steuern

Mandatsprotokoll, Fristeninventar und die fünf Pflichtangaben jeder Hilfe.

Kinder heraushalten

Kinder aus Loyalitäts-, Beweis- und Botenrollen befreien – auch gegen den eigenen Impuls.

Hilfe rechtzeitig holen

Wissen, wann fachanwaltliche, therapeutische oder akute Hilfe unverzichtbar ist.

Warnsignale früher erkennen

Loyalitätsbotschaften, Botenrollen und Eskalationsmuster verstehen, bevor sie sich verfestigen.

Wirksamer kommunizieren

Kurz, sachlich und kindbezogen schreiben, statt dringlich und endlos zu reagieren.

Fakten von Behauptungen trennen

Mit der Belegleiter sauber unterscheiden: dokumentiert, bewertet, behauptet, erinnert.

Anwälte und Institutionen steuern

Mandatsprotokoll, Fristeninventar und die fünf Pflichtangaben jeder Hilfe.

Kinder heraushalten

Kinder aus Loyalitäts-, Beweis- und Botenrollen befreien, auch gegen den eigenen Impuls.

Hilfe rechtzeitig holen

Wissen, wann fachanwaltliche, therapeutische oder akute Hilfe unverzichtbar ist.

Aufbau und Gliederung

Prolog: Das Bild mit dem Käfig – nicht der Polizeibericht, nicht der Schriftsatz, sondern das Bild eines Kindes eröffnet das Buch. Danach folgen fünf Teile und ein Epilog: ein ruhiger Brief an die Kinder. Der Anhang versammelt die praktischen Werkzeuge.

  1. Teil I – Als Liebe in Angst kippte

    Der Tag, an dem aus »wir« zwei Aktenseiten wurden · Die Wahrheit wird sich schon durchsetzen · Je dringender ich schrieb, desto weniger kam an · Kinder sind keine Boten

  2. Teil II – Wie Kinder zu Beweismitteln werden

    Eine Empfehlung über Kinder, die niemand gesehen hatte · Vier Uniformen im Hausflur · »Du wirst sie nie wieder sehen« · Wenn Erwachsene traurig werden, weil ein Kind seinen Vater liebt · Meine Depression wurde zur Akte · Der Satz, der aus meinem Sohn gegen ihn selbst zurückkam

  3. Teil III – Das System, das auf Zeit setzt

    Zuständig, aber nicht verantwortlich · Begleiteter Umgang, der nicht beginnt · Warten ist auch eine Entscheidung · Ein Gutachten ohne die Begegnung, auf die alle gewartet hatten · Wenn das Kind entscheiden soll, was Erwachsene nicht lösen

  4. Teil IV – Wenn der eigene Anwalt nicht mehr schützt

    WICHTIG. BITTE SOFORT WEITERLEITEN. · Die Frist, die niemand zurückholen kann · Gespräche hinter meinem Rücken · »Was können wir Ihnen noch glauben?« · Wann man den Anwalt wechseln muss – und wann nicht

  5. Teil V – Was ich nie wieder so machen würde

    Nicht jede Lüge braucht heute eine Antwort · Eine Seite statt hundert Nachrichten · Ruhe ist kein Schuldeingeständnis · Sorge ist kein Preis für Umgang · Kinder brauchen Erlaubnis, beide zu lieben · Der Plan für die ersten 30 Tage

Teil I – Als Liebe in Angst kippte

Der Tag, an dem aus »wir« zwei Aktenseiten wurden · Die Wahrheit wird sich schon durchsetzen · Je dringender ich schrieb, desto weniger kam an · Kinder sind keine Boten

Teil II – Wie Kinder zu Beweismitteln werden

Eine Empfehlung über Kinder, die niemand gesehen hatte · Vier Uniformen im Hausflur · »Du wirst sie nie wieder sehen« · Wenn Erwachsene traurig werden, weil ein Kind seinen Vater liebt · Meine Depression wurde zur Akte · Der Satz, der aus meinem Sohn gegen ihn selbst zurückkam

Teil III – Das System, das auf Zeit setzt

Zuständig, aber nicht verantwortlich · Begleiteter Umgang, der nicht beginnt · Warten ist auch eine Entscheidung · Ein Gutachten ohne die Begegnung, auf die alle gewartet hatten · Wenn das Kind entscheiden soll, was Erwachsene nicht lösen

Teil IV – Wenn der eigene Anwalt nicht mehr schützt

WICHTIG. BITTE SOFORT WEITERLEITEN. · Die Frist, die niemand zurückholen kann · Gespräche hinter meinem Rücken · »Was können wir Ihnen noch glauben?« · Wann man den Anwalt wechseln muss – und wann nicht

Teil V – Was ich nie wieder so machen würde

Nicht jede Lüge braucht heute eine Antwort · Eine Seite statt hundert Nachrichten · Ruhe ist kein Schuldeingeständnis · Sorge ist kein Preis für Umgang · Kinder brauchen Erlaubnis, beide zu lieben · Der Plan für die ersten 30 Tage

Jedes erzählende Kapitel folgt demselben Rhythmus: Szene – das Bild des Kindes – die Akte – mein Fehler – was ich heute anders machen würde – der Dreisatz für Betroffene.